Interview mit Damian Speck: Sicherheit mit Verantwortung

Beim SFF führt Damian Speck den Bereich QKS und SGA und kennt die Präventionsbedürfnisse der Fleischwirtschaft aus erster Hand. Gemeinsam werfen wir einen Blick darauf, wie die Kooperation mit Safe at Work die Sicherheit am Arbeitsplatz weiter voranbringt.

Wenn du die Prävention in der Fleischwirtschaft mit einem einzigen Wort beschreiben müsstest, welches wäre es und warum?

«Verantwortung», weil Prävention in unserer Branche bedeutet, auf vielen Ebenen bewusst und verantwortungsvoll zu handeln, für Mensch, Tier und Umwelt. Genau hier steht Verantwortung im Mittelpunkt.

Warum hat sich der SFF entschieden, eine langfristige Zusammenarbeit mit Safe at Work einzugehen?

Safe at Work hat einen grossartigen Brand und wir sind der Überzeugung, dass dies die Fachkräfte, im Besonderen die Jugendlichen, anspricht. Zudem ist die Zusammenarbeit sehr innovativ, produktiv und eine Win-win-Situation.

Wenn aus unserer Zusammenarbeit eine Innovation oder ein neues Präventionsinstrument entstehen könnte, wie würde es deiner Meinung nach aussehen?

Toll wäre ein interaktives VR-Trainingsmodul, in dem typische Gefahrensituationen wie bspw. falsche Messerhaltung und rutschiger Boden realistisch simuliert und richtiges Verhalten trainiert würde, ohne ein echtes Risiko einzugehen.

Welches Vorurteil über die Branche würdest du am liebsten endgültig aus der Welt schaffen?

Dass unser Beruf immer noch mit veralteten Bildern verbunden wird. Heute stehen bei uns Kreativität, Handwerk, Genuss und Lebensmittelkompetenz im Zentrum.

Welchen Präventionstipp würdest du angehenden Fleischfachleuten mit auf den Weg geben?

Sicherheit zuerst! Wer gut auf sich schaut, arbeitet professionell und ist ein echtes Vorbild.

Worauf kann die Branche deiner Meinung nach im Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz besonders stolz sein?

Dass wir die Sicherheit konsequent weiterentwickelt haben. Mit modernen Ausbildungs- und Schutztools wie dem Safety-Kit starten junge Fachkräfte heute viel besser vorbereitet ins Berufsleben, und das spiegelt sich in den deutlich sinkenden Stich- und Schnittverletzungen wider.

Safe at Work

Sicherheit zuerst! Wer gut auf sich schaut, arbeitet professionell und ist ein echtes Vorbild.

Damian Speck, Bereichsleitung QKS und SGA.
Foto: SFF